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Jugendausflug nach Paris

Donnerstag, 7. Dezember: Am Abend um ca. 10 Uhr beginnen wir unsere Reise nach Frankreich mit drei großen Mercedesbussen. Beinahe alle Jugendlichen aus Wien waren dabei – 25 Stück an der Zahl.  Die zwölfstündige Fahrt vergeht mit mit Schlafen, Musik hören, Reden und Film schauen ziemlich schnell (zumindest für die die nicht fahren mussten…) Am Freitag gegen Mittag treffen wir unsere beiden französischen Reiseführer, Guillaume und Romain am Bahnhof von Lyon in Paris. Gespannt begeben wir uns in die U-Bahn um die Stadt zu entdecken.

fr1.jpgGestärkt von einem kleinen Mahlzeit in einem Fastfood Restaurant begeben wir uns auf den Hügel Montmartre und bewundern die schöne Aussicht über Paris. Das Aufkommen eines heftigen Windes veranlasste uns schnell in die Kirche, Sacre Coeur zu gehen.  Es geht weiter zum Place de la Concorde auf dem ein imposanter Obelisk aus Luxor vorzufinden ist. Nach dem Place Vendôme und nach Besichtigen des Louvres (nur von außen) sind wir erschöpft vom vielen Gehen und der Kälte und setzen uns in ein Café und genießen ein warmes Getränk. Doch es ist noch nicht zu Ende, die sehr bekannte Kirche Notre Dame de Paris wird noch besucht.Doch dann endlich das worauf wir alle schon gewartet hatten: Der Eiffelturm. Es ist mittlerweile schon dunkel. „La Tour Eiffel“ wunderschön beleuchtet und viel größer als gedacht, hinterlässt einen großen Eindruck auf uns.


fr11Nach langem Anstellen fahren wir mit dem Lift hinauf. Trotz der Kälte bleiben wir eine Weile oben und genießen die grandiose Ansicht über Paris. Danach ging's mit der "Metro" auf die wohl berühmteste Straße in Paris: Champs-Elysées. Dort treffen wir die Freunde aus Paris und spazieren ein Stück gemeinsam mit ihnen.
Nach einem Essen im Restaurant, fahren wir um den Triumphbogen, der in der Mitte eines mehrspurigen (mehr als 7 Spuren) Kreisverkehrs steht. Das lustige an diesem Kreisverkehr ist, dass er überhaupt keine Bodenmarkierungen hat, jeder fährt irgendwie drauflos und es funktioniert trotzdem.

Am nächsten Tag besichtigen wir Schloß Versailles. Die riesige Schlossanlage mit ihren kunstvollen Deckenmalereien, Statuen und Bildern und auch der gepflegte Park mit den schönen Seen und Sprungbrunnen beeindrucken uns sehr.

Doch dann endlich, wir fahren nach Villers-les-Moivrons, zu den Freunden. Sie haben sich viel Mühe gegeben für uns einen schönen Abend zu machen. Nach Stehbuffet und warmen Essen haben wir  eine kurze Jugendstunde, in der wir ermahnt werden, einen feste Entschlüsse zu fassen und nicht zu hinken. Mit einem längeren interessanten Spiel findet das Jugendfest sein Ende. Je zu dritt oder viert fahren wir zu unseren eingeteilten Gastfamilien. Das ist auch sehr nett, die Freunde kennen zu lernen. Die Gastfreiheit und Fürsorge war beeindruckend.

fr2.jpgAm Sonntag haben wir dann noch um 11 Uhr eine Familienstunde. Es ist interessant auch zu sehen wie sich ein Sonntag in einer anderen Gemeinde abspielt. Wir hörten, dass wir nicht unsere eigene Kraft verwenden sollen, sondern wirklich zu Gottes Kraft kommen. Mark A. sprach auch von einem Werkzeug, das sich ja nicht selbst lobt, wenn es für etwas verwendet wird. Das Beispiel bedeutete ein Diener Gottes zu sein und nicht die Ehre von Menschen zu suchen.
Leider war bald nach dem Mittagessen auch schon wieder die Heimreise angesagt. Doch nicht alle von uns sollten diese Nacht noch zuhause ankommen…..
Kurz vor der Grenze zu Österreich: Einem Bus platzt der Reifen. Bald schon kommt der ADAC und schleppt ihn ab. Es stellt sich heraus, dass sie keinen Reservereifen für den Bus haben und so müssen 6 Leute in Deutschland übernachten (was vor allem die Schüler der Gruppe super finden!) Wir verbringen einen sehr relaxten Montag in einem kleinen Gasthaus mit Filmschauen, usw. außer Peter der lange damit beschäftigt ist, die Sache mit dem Reifen zu regeln. Gegen 15.30 Uhr  treten auch wir unseren Heimweg an.


Es war wirklich ein außergewöhnliches schönes Wochenende und es wird allen von uns noch lange in Erinnerung bleiben! 


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