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Eidesstattliche Erklärung vom 30.3.1996 |
(In diesem Schriftstück habe ich in Form einer eidesstattlichen Erklärung bereits am 30.3.1996 mehrere falsche Anschuldigungen meines Vaters zurückgewiesen und den tatsächlichen Sachverhalt nach bestem Wissen und Gewissen dargestellt):
Eidesstattliche Erklärung
Ich, Wiltrud Griess, geboren am 6.3.1963, wohnhaft in Wien 11, Dampfmühlgasse 3/10, gebe an Eides statt folgende Erklärung ab:
- Mein Vater, Herr Dipl. Ing. Friedrich Griess, behauptet seit vielen Jahren sowohl schriftlich als auch mündlich, dass mich die sogenannte "Norwegerbewegung" psychisch schwer geschädigt hätte. Diese Behauptung ist völlig unrichtig!
Richtig ist, dass meine psychischen Probleme in traumatischen (inzestuösen) Erlebnissen in der Kindheit wurzeln, Im übrigen wurden meine psychischen Probleme von Ärzten außerhalb der Gemeinschaft erkannt, unter anderem von Dr. Krieger, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und gerichtlich beeideter Sachverständiger. Er diagnostizierte eine endogene Depression.
Mein Vater besuchte diesen Arzt und beschuldigte ihn, mit der "Sekte" zusammenzuarbeiten. Daraufhin erkannte der Arzt, dass mein Vater an einem Sektenwahn leide und sagte es ihm auf den Kopf zu, wie mir der Arzt später erzählte.
- Meine Eltern behaupten wiederholt, dass ich im Auftrag der "Sekte" meinen Vater über ein Jahr lang alle 2-3 Wochen geohrfeigt, bespuckt und mit Füßen getreten hätte. Richtig ist, dass ich 2mal, höchstens 3mal, meinen Vater tatsächlich attackiert habe, aber nie im Auftrag der "Norwegerbewegung", sondern auf Grund meiner psychischen und körperlichen Probleme. Richtig ist auch, dass er sich sehr wohl gewehrt hat und ich nach dieser Auseinandersetzung von einer (oder mehreren) Ohrfeigen eine blutunterlaufene Wange hatte. Ich habe später mehrmals meinen Vater um Verzeihung gebeten, was er jedoch offenbar nicht akzeptierte.
- Weiters behauptet mein Vater immer wieder, dass mich der damalige Medizinstudent und jetzige Arzt, Dr. Med. Peter Koller, durch "flirty fishing" gewonnen hätte. Ich weise diese Behauptung ganz entschieden zurück. Peter Koller hat mich niemals auf irgendeine Weise sexuell belästigt, auch nicht verbal. Ich habe damals Peter und seine Schwester Evelyn zufällig im Norwegischkurs auf der Universität kennengelernt und es war ein normaler, studentischer Kontakt. Da ich inzwischen erfahren habe, was "flirty fishing" ist, weise ich diese Behauptung nochmals aufs entschiedenste zurück.
Wien, am 30. März 1996
Wiltrud Griess
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