{"id":1011,"date":"2013-02-02T14:14:39","date_gmt":"2013-02-02T13:14:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.norweger.at\/?page_id=1011"},"modified":"2021-04-26T22:23:24","modified_gmt":"2021-04-26T20:23:24","slug":"martyrium","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.norweger.at\/no\/causa-koberl-3\/martyrium\/","title":{"rendered":"Martyrium"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.norweger.at\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Gipfel-300x155.jpg\" alt=\"Gipfel\" width=\"300\" height=\"155\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2395\" srcset=\"http:\/\/www.norweger.at\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Gipfel-300x155.jpg 300w, http:\/\/www.norweger.at\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Gipfel.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Frau Dr. Kathrin Espegard suchte aufgrund ihrer tristen famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse schon in ihrer Jugendzeit Hilfe, Rat und Anschluss bei der Norweger-Bewegung und wurde deshalb jahrelang Diskriminierungen ausgesetzt (oft tagelang eingesperrt, k\u00f6rperlich misshandelt; man versuchte sie wegen ihres Glaubens zu entm\u00fcndigen, f\u00fcr geisteskrank zu erkl\u00e4ren u. \u00c4.)<br \/>\n.<\/p>\n<p>In einer Eingabe vom 9.3.1988 an das Landesgericht f\u00fcr Strafsachen Graz schreibt Dr. Kathrin Espegard aus Norwegen w\u00f6rtlich folgendes:<\/p>\n<blockquote><p>&laquo;Ich bitte das Landesgericht Graz um Hilfe, um von einer Verfolgung loszukommen, die nun schon seit 10 Jahren angedauert hat. Die Entf\u00fchrung..<br \/>\n. ist nur die Spitze vom Eisberg&#8230; Ich bin mehrere Male brutal&#8230; geschlagen worden, sowohl als minderj\u00e4hrige als auch bereits vollj\u00e4hrige Person. Das letze Mal&#8230; (wurde ich) in einem Alter von 26 Jahren (geschlagen). Als Erwachsene wurde ich auch \u00f6fters eingesperrt, und das in meiner eigenen Wohnung in Graz&#8230; Ich kann mich erinnern, dass ich einmal zwei Tage und zwei N\u00e4chte hinter verschlossenen Wohnungst\u00fcren sa\u00df&#8230; Das Gef\u00e4hrlichste, das&#8230; (man) gegen mich angewendet hat, ist der \u00e4u\u00dferst unangenehme Versuch, mich als geisteskrank zu erkl\u00e4ren.&raquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch in einem sp\u00e4teren Schreiben vom 28.9.1990 erkl\u00e4rt Frau Dr. Kathrin Espegard dem zust\u00e4ndigen Richter und Staatsanwalt ihre verzweifelte Situation:<\/p>\n<blockquote><p>&laquo;Als Erwachsene, im Alter von 19-26 Jahren, bin ich mehrmals&#8230; in meiner eigenen Wohnung eingesperrt worden &#8211;&nbsp;dies&nbsp;ist teilweise bis zu mehreren Tagen vorgekommen; (man)<em>&#8230; hat mich all die Jahre hindurch immer wieder geschlagen und wie einen Hund behandelt, mein Leben war&#8230; zeitweise eine H\u00f6lle auf Erden.&raquo;<br \/>\n<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die Entf\u00fchrung und psychische Tortur durch die &laquo;Behandlung&raquo; des farbigen Amerikaners Ted Patrick schildert Frau Dr. Kathrin Espegard im Dezember 1988 ausf\u00fchrlich dem eigens nach Norwegen gereisten &laquo;profil&raquo;-Redakteur:<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n<\/em><em><\/em><\/p>\n<blockquote><p><em><\/em><em>&laquo;Er <\/em>(der farbige Amerikaner Ted Patrick)<em> hat gesagt, dass ich den Teufel in mir habe. So, wie die Eva auch verf\u00fchrt worden ist vom Teufel, genau so bin ich verf\u00fchrt worden. Ich bin nicht normal, hat er gesagt. Ich bin in eine satanische Gruppe gekommen, die mich beherrschen und mein Geld nehmen will.&raquo;<\/p>\n<p><\/em><em><\/em><em><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Besonders grausam, erz\u00e4hlt die Frau in ihrer norwegischen Wahlheimat, seien Ted Patricks Drohungen gewesen:<\/em><\/p>\n<p><em><\/em><\/p>\n<p><em><\/p>\n<blockquote><p>&laquo;Er hat gesagt, dass er mich f\u00fcr zehn Jahre festhalten wird. Er hat gesagt, dass ich meinen Verlobten nie wieder sehen werde.&raquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Immer noch hat Kathrin Espegard Angst:<\/p>\n<p><\/em><em><\/em><em><\/em><\/p>\n<blockquote><p><em><\/em><em>&laquo;Ich habe&raquo;<\/em>, sagt sie zu &laquo;profil&raquo;,&nbsp;<em>&raquo; Polizeischutz in unserem Ort&raquo;<\/em>. Im Wohnzimmer ist ein Alarmknopf installiert worden. Wenn sie diesen dr\u00fcckt. ert\u00f6nt in der nahen Polizeidienststelle ein Signal. Geht sie au\u00dfer Haus, dann tr\u00e4gt sie unter dem Pullover ein Funkpiepserl. <em>&laquo;Ich habe nach wie vor Angst, dass Leute kommen und mich entf\u00fchren wollen.&raquo; (&laquo;profil&raquo;-Zitat Ende).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Obwohl der hier geschilderte &laquo;Entf\u00fchrungsfall&raquo; ca. sieben Jahre lang von mehreren Rechtsinstanzen gr\u00fcndlich durchleuchtet wurde und schlie\u00dflich alle Angeklagten diverser Verbrechen \u00fcberf\u00fchrt wurden, untersteht sich Herr Friedrich Griess, am 24.1.1988 in einem Brief an verschiedene kirchliche Stellen Folgendes zum Ausdruck zu bringen:<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n<\/em><em><\/em><\/p>\n<blockquote><p><em><\/em><em>&laquo;In der Person der Hauptangeklagten im erw\u00e4hnten Prozess<\/em> &#8211; die ebenfalls rechtskr\u00e4ftig verurteilt worden war, <em>h\u00e4tten sie nun eine Leidensgef\u00e4hrtin kennengelernt, &laquo;deren Tochter nun schon seit 10 Jahren unter dem Einfluss dieser Verbrecher&raquo;<\/em> (gemeint ist die Norweger-Bewegung) <em>stehen w\u00fcrde.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em><\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n<\/em><em><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau Dr. Kathrin Espegard suchte aufgrund ihrer tristen famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse schon in ihrer Jugendzeit Hilfe, Rat und Anschluss bei der Norweger-Bewegung und wurde deshalb jahrelang Diskriminierungen ausgesetzt (oft tagelang eingesperrt, k\u00f6rperlich misshandelt; man versuchte sie wegen ihres Glaubens zu entm\u00fcndigen, f\u00fcr geisteskrank zu erkl\u00e4ren u. \u00c4.) . 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