{"id":1316,"date":"2013-02-02T23:28:09","date_gmt":"2013-02-02T22:28:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.norweger.at\/?page_id=1316"},"modified":"2013-03-23T11:48:20","modified_gmt":"2013-03-23T10:48:20","slug":"beschwerde-beim-orf","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.norweger.at\/no\/causa-griess-6\/griess-und-das-tv\/beschwerde-beim-orf\/","title":{"rendered":"Beschwerde beim ORF"},"content":{"rendered":"<p>In einem Brief an den zust\u00e4ndigen Redakteur der &laquo;VERA-Sendung&raquo; vom 23.10.1996 findet er es <em>&laquo;ungeheuerlich&raquo;<\/em> und beschwert sich erbost dar\u00fcber, dass man die Angelegenheit (n\u00e4mlich den von der Tochter behaupteten Inzest im Familienkreis) <em>&laquo;jetzt 20 Jahre sp\u00e4ter an das Licht der \u00d6ffentlichkeit zerren will&raquo;<\/em>. Die schrecklichen und traumatischen Erlebnisse seiner Tochter, die auf Grund Ihrer schweren psychischen Probleme jahrelang \u00e4rztliche und psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen musste, verharmlost er als <em>&laquo;pubert\u00e4ren Bl\u00f6dsinn&raquo;<\/em>, den er<em> &laquo;nat\u00fcrlich nicht billige&raquo;<\/em> usw.<\/p>\n<p>Griess weiter im Originalton: <em>&laquo;Falls Vorg\u00e4nge wie sie meinem&#8230; vorgeworfen werden, vor einem Gericht verhandelt werden, so wird normalerweise die \u00d6ffentlichkeit ausgeschlossen. Es st\u00fcnde dem ORF gut an, sich ebenfalls an diese Gepflogenheit zu halten und die Privatsph\u00e4re meiner Familie zu respektieren.&raquo;<\/em><\/p>\n<p>Ein weiteres Zitat in diesem Brief bringt deutlich die Geringsch\u00e4tzung und Verachtung des Herrn Griess sowohl f\u00fcr den ORF, als auch f\u00fcr die eigene Tochter zum Ausdruck: <em>&laquo;Sie<\/em> (gemeint ist der verantwortliche Redakteur)<em> werden doch nicht ernstlich glauben, dass meine Tochter nicht genau von der Norweger-Bewegung instruiert wurde, was sie in der Sendung sagen sollte.&raquo;<\/em>\u00a0Wie bereits erw\u00e4hnt, hatte sich Wiltrud Griess mit ihren Problemen schon viele Jahre vorher an einzelne Vertrauenspersonen der Norweger gewandt und Hilfe und Rat gesucht, sowohl innerhalb unserer Gemeinschaft als auch bei Therapeuten, Psychiatern und Fach\u00e4rzten au\u00dferhalb unserer Gruppe. Herr Griess spricht also nicht nur dem verantwortlichen Redakteur, sondern auch seiner Tochter die F\u00e4higkeit ab, selbst zu denken, zu antworten und kritische Fragen zu stellen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich wusste weder der Sprecher der Norweger noch Wiltrud Griess, welche Fragen die Moderatorin Vera Russwurm an sie stellen w\u00fcrde<br \/>\n. Griess geht in seiner \u00dcberheblichkeit sogar soweit, dem ORF- Redakteur genaue Vorschriften zu machen, welche &laquo;zwei Fragen&raquo;, er &laquo;seiner Tochter in der Sendung&raquo; zu stellen h\u00e4tte und schreibt w\u00f6rtlich: <em>&laquo;Wenn der ORF mit dieser Vorgangsweise nicht einverstanden ist, dann zeigt er, dass er an sachlicher Information nicht interessiert ist, sondern nur einem sensationsl\u00fcsternen Publikum entgegen kommen will.&raquo;<\/em><\/p>\n<p>Hier erhebt sich die Frage: Wer will wen bevormunden und Vorschriften machen, was man in einer Sendung fragen bzw. sagen darf?!<\/p>\n<p>Sehr aufschlussreich ist eine weitere Griess-Bemerkung in dem Beschwerdebrief an den ORF:<\/p>\n<p><em>&laquo;Wenn Sie angesichts des Umstandes&#8230; keine weitere Sendung mehr machen wollen, so soll es mir recht sein. Meine Frau, meine S\u00f6hne und ich sind in \u00d6sterreich in weiten Kreisen als anst\u00e4ndige Menschen gen\u00fcgend bekannt, sodass wir eine \u00f6ffentliche Rehabilitierung nicht n\u00f6tig haben. Es ist allerdings traurig, dass damit eine Gelegenheit verloren geht, andere Menschen vor den Gefahren zu warnen, die mit einem Betritt zur Norweger-Bewegung und zu anderen \u00e4hnlichen Gruppen verbunden sind.&raquo;<\/em><\/p>\n<p>Man beachte Folgendes: W\u00e4hrend wir Norweger aufgrund der ungeheuerlichen, v\u00f6llig aus der Luft gegriffenen Beschuldigungen des Herrn Griess bei der &laquo;VERA-Sendung&raquo; am 9.10.1996 sofort eine Gegendarstellung verlangten und den ORF im Falle eines abschl\u00e4gigen Bescheides unverz\u00fcglich geklagt h\u00e4tten, um eben eine Gegendarstellung zu &laquo;erzwingen&raquo;, erkl\u00e4rt Herr Griess hier schwarz auf wei\u00df, dass er <em>&laquo;eine \u00f6ffentliche Rehabilitierung nicht n\u00f6tig habe&raquo;<\/em>, ja es sollte ihm sogar <em>&laquo;recht sein&raquo;<\/em>, wenn <em>&laquo;keine weitere Sendung&raquo;<\/em> mehr folgt.<\/p>\n<p>Diese Mitteilung des Herrn Griess an den ORF stammt also vom 23.10.1996. Kurz vorher erkl\u00e4rte er in einem seiner \u00fcblichen Hetz- und Rundbriefe jedoch genau das Gegenteil:<\/p>\n<p><em>&laquo;Die ungeheuerliche Aussage meiner Tochter Wiltrud, sie sei in der Kindheit durch &laquo;inzestu\u00f6se Vorg\u00e4nge&raquo; in der Familie psychisch gesch\u00e4digt worden, welche der \u00d6ffentlichkeit augenscheinlich suggerieren sollte, ich als ihr Vater habe sie vergewaltigt, wird noch ein gerichtliches Nachspiel haben. Auch den ORF habe ich aufgefordert, mir die M\u00f6glichkeit einer Entgegnung zu bieten, leider bisher ohne Erfolg. Wahrer Kern dieser Aussage sind pubert\u00e4re &laquo;Spielchen&raquo;&#8230; die von uns Eltern nach Bekanntwerden nat\u00fcrlich sofort mit Nachdruck abgestellt wurden.&raquo;<\/em><\/p>\n<p>Allein diese beiden widerspr\u00fcchlichen, kurz hintereinander verfassten \u00c4u\u00dferungen des Herrn Griess geben einen tiefen Einblick in seine &laquo;Wahrheitsliebe&raquo; und Gedankenwelt sowie in seine Methoden bei der &laquo;Bek\u00e4mpfung&raquo; der Norweger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Brief an den zust\u00e4ndigen Redakteur der &laquo;VERA-Sendung&raquo; vom 23.10.1996 findet er es &laquo;ungeheuerlich&raquo; und beschwert sich erbost dar\u00fcber, dass man die Angelegenheit (n\u00e4mlich den von der Tochter behaupteten Inzest im Familienkreis) &laquo;jetzt 20 Jahre sp\u00e4ter an das Licht der \u00d6ffentlichkeit zerren will&raquo;. 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